Aktuelles

Angehörigen-Pflege: Fehlende Vereinbarkeit mit dem Job gefährdet im Jahr 2045 mehr als 200.000 Stellen

Rund 6 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, drei Viertel von ihnen werden von Angehörigen zu Hause betreut. 4,6 Millionen Menschen und damit 8,7 Prozent der Personen im Erwerbsalter leisten diese Pflegearbeit. Der demografische Wandel verschärft diesen Vereinbarkeitskonflikt. In knapp zwanzig Jahren werden 13,3 Prozent der Bevölkerung im Erwerbsalter Angehörige pflegen – besonders betroffen sind Frauen. Ohne bessere Pflegevereinbarkeit steigt der Verlust an Erwerbsvolumen damit um ein Viertel an. Das zeigt die Analyse von Bertelsmann Stiftung und Prognos AG.

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Unter EU-Durchschnitt: Weniger als jede dritte Führungskraft in Deutschland ist weiblich

Frauen sind in den deutschen Führungsetagen weiterhin deutlich unterrepräsentiert: Während im Jahr 2025 rund 1,31 Millionen Männer in Deutschland eine Führungsposition hatten, waren es nach Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat lediglich 569 100 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Anlass des Europäischen Statistiktags am 20. Oktober mitteilt, waren damit 30,3 % der Führungspositionen von Frauen besetzt. Dieser Wert lag deutlich unter dem Durchschnitt in der Europäischen Union (EU) von 35,9 %. Den Spitzenplatz im EU-Vergleich belegte wie bereits im Vorjahr Schweden mit einem Frauenanteil von 44,4 %. Relativ hohe Quoten verzeichneten auch Lettland (43,8 %) und Estland (43,1 %). Am geringsten war der Anteil in Zypern mit 25,9 %. Auch in Italien (28,6 %) und den Niederlanden (30,0 %) waren vergleichsweise wenige Führungskräfte weiblich.

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Partnerschaftliche Arbeitsteilung: Befürwortet, aber selten gelebt

Neue DJI-Daten: Viele Eltern sprechen sich für Teilzeitarbeit beider Elternteile aus, doch Hürden erschweren eine Gleichberechtigung in Erwerbs- und Sorgearbeit – mit Risiken für die finanzielle Absicherung der Familien.

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"Mein erstes Kind musste funktionieren" – Warum bestehende Absicherung für Selbstständige nicht reicht

Praxisbeispiele zeigen die Grenzen bestehender Absicherung – Politik, Wissenschaft und Sozialversicherung diskutieren konkrete Lösungswege.

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Handlungsorientierten Sozialberichterstattung 2026 erschienen - Schwerpunkt Alleinerziehende

Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) liegt in ihrer 17. Ausgabe vor. Der Statistikteil wurde vom Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung erstellt. Schwerpunktthema des aktuellen Berichts ist die soziale Lage von Alleinerziehenden.

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Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Kofinanziert von der Europäischen Union Niedersachsen – Das ist groß